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Holzanlagen

Holz ist nicht nur Baumaterial. Seit Jahrtausenden wird es ebenso zur Gewinnung von Energie verwendet.
Obwohl es in den letzten Jahren als Brennstoff eher an Bedeutung verloren hat. Vor allem durch die fossilen Energieträger, die günstiger verarbeitet und bezogen werden konnten, geriet Holz mehr und mehr in Vergessenheit.

Doch mit dem steigenden Umweltbewußtsein der heutigen Zeit erlebt der Energielieferant Holz, als Stück-, Hackgut oder in gepresster Form einen deutlichen, neuen Aufschwung. Dies liegt vor allem an den Vorteilen, die Energiegewinnung mit dieser natürlichen Ressource mit sich bringt:

Holz ist ein einheimischer und nachwachsender Rohstoff. Dies impliziert kurze Transportwege vom Wachstums- und Bereitstellungsort zum Einsatzort.
Die Preise der fossilen Energieträger steigen kontinuierlich.  
Energiegewinnung aus Holz belastet die Umwelt nicht, da sie eine ausgeglichene CO²-Bilanz hat. Zudem ist Brennholz so gut wie schwefelfrei.
Die Versorgung mit Brennholz ist krisensicher. Zudem ist es ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Sauberkeit in unseren Wäldern.
Vollautomatische Feuerung bei Hackgut und Pellets.
Staatliche Förderung durch Bund und Länder

Holzanlagen mit Pellets
Pellets sind Stäbchen in Zylinderform aus gepresstem Holzabfall. Sie haben einen Durchmesser von ca. 5-10 mm und haben eine Länge von ca. 10-25 mm. Pellets werden aus unbehandelten Spänen hergestellt und werden ständig auf ihre Qualität geprüft, wobei sie bestimmten Normen entsprechen müssen.
Für Zentralheizungsanlagen erhalten Sie die Pellets im ausgewählten Brennstoff- und Flüssigkeitshandel, welche den Energielieferant mit speziellen Silopumpwagen zu Ihnen nach Hause liefert. Die Preise für Pellets sind in den letzten Jahren weitgehend stabil gewesen. Zudem kann man mit den entsprechenden Lieferanten Lieferverträge über unterschiedliche Laufzeiten abschließen.
Die Lagerung kann in einem vorhandenen Raum, der dafür hergerichtet wird, in Sack-oder Blechsilos, Schrägboden oder als Bunker-"Maulwurf", erfolgen. Dafür werden die Pellets vom Silopumpwagen staubfrei in den entsprechenden Lagerraum "eingeblasen".

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Vereinfachtes Schema des Brennwerteffekts
Holzpellets

Holzanlagen mit Hackschnitzeln
Hackschnitzel sind zerkleinertes Holz. Jedes naturbelassene und unbehandelte Holz kann zu Hackschnitzeln verarbeitet werden. Hierzu zählen z.B. Sägerestholz, Waldholz, Holzabfälle aus dem eigenen Garten oder der Kommune.
Hackschnitzel haben im Gegensatz zu anderen Arten von Feuerholz den Vorteil, dass sie durch ihre Schüttfähigkeit besser gelagert und gehandhabt werden können, wodurch sie auch sehr gut in vollautomatischen Heizungsanlagen eingesetzt werden können.
Die Qualität der Hackschnitzel wird durch verschiedene Eigenschaften wie Feuchtigkeit, Holzart, Reinheit (Rinde) und Größe der Schnitzel bestimmt.


Hackschnitzel

Scheitholz und Stückholzvergasung
Unabhängig zu sein von der Preisentwicklung der fossilen Brennstoffe wie Öl und Gas wünschen sich immer mehr Betreiber von Holzanlagen. Besonders flexibel ist eine Heizungsanlage auf der Basis eines Scheitholzkessels. Dies ist zwar eine alte Form der Heizung, jedoch erfährt sie durch moderne und umweltschonende Technologien einen deutlichen neuen Trend, da der nachwachsende Brennstoff Holz mit seinen vielseitigen Verwendungen der ideale Einsatz ist.
Ebenso die Stückholzvergasungs-Technologien wurden in der jüngsten Vergangenheit erheblich erweitert. Höchste thermische Leistungen bei der Verbrennung und gleichzeitige Verringerung der Schadstoff- und Rauchemissionen sind Beispiele dafür.
In der Brennkammer eines Stückholzkessels befindet sich der Brennstoff, welcher durch Erhitzung Gas entstehen lässt. Dieses wird durch die Saugzugwirkung des Gebläses in die darunter liegende Brennkammer geleitet, in der es verbrannt wird.

Wärmepumpen
Wärmepumpen sind seit Jahrzehnten bekannt, wurden ständig verbessert und gehören heute zu den Techniken, die ausgereift sind. Mehr und mehr Bauherren nutzen dieses ausgesprochen umweltschonende Heizsystem.
Wärmepumpen entziehen der Umwelt Wärme, um diese dann Ihrem Gebäude bei Bedarf zuzuführen. Energie kommt dabei aus dem Erdreich, dem Wasser und der Luft. Im Endeffekt heizen Wärmepumpen mit der Sonne, denn die überwiegende Energiemenge aus der Umwelt ist Sonnenenergie, welche kostenlos, unerschöpflich und ständig erneuerbar ist.
Die Energie kann auf unterschiedliche Weise gefördert werden:
1. Durch Bohrungen ins Erdreich, die bis zu 100m tief gehen können, wo eine konstante Temperatur von ca. 12° Grad Celsius herrschen.
2. Aus Erdkollektoren, welche großflächig in ca. 1-2m Tiefe auf Ihrem Grundstück angebracht werden.
3. Über die Außenluft: Diese Methode ist die kostengünstigste Art, jedoch nicht das ganze Jahr über verfügbar.
 
 
 
 
 
 
 
 
 








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